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Inhalt:

  1. Als Affiliate passives Einkommen verdienen
  2. Was braucht man dafür?
  3. Vor- und Nachteile
  4. So wirst du Affiliate
  5. Tipps für erfolgreiches Affiliate Marketing
  6. Meine persönlichen Erfahrungen
  7. Affiliate-Programme, die ich nutze

Wenn du schon länger hier auf dem Blog unterwegs bist, dann weißt du vielleicht, dass ich passives Einkommen liebe.

Ich meine, Geld verdienen, ohne dafür aktiv seine Zeit eintauschen zu müssen? Das ist einfach ein tolles Gefühl. Besonders, wenn man so die Früchte seiner Arbeit ernten kann – also die Belohnung für frühere Aufwände bekommt.

Passives Einkommen ist aber nicht nur schön, sondern auch wirklich wichtig, wenn du langfristig Vermögen aufbauen willst.

Denn aktiv verdientes Einkommen – Lohn, Gehalt oder auch Trinkgeld – ist immer an deine Arbeitszeit geknüpft und damit begrenzt. Schließlich haben wir alle nur 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Hörst du auf zu Arbeiten, gibt’s in der Regel auch kein Geld mehr. Passives Einkommen ist also im Grunde ein „Millionärsgeheimnis“, weil es skalierbar ist und nicht mehr an deine Zeit gebunden.

Von passivem Einkommen sprechen wir offiziell, wenn du Einnahmen aus einem regelmäßig Cashflow erhältst, für dessen Aufrechterhaltung du nur minimale oder gar keine Anstrengungen unternehmen musst.

Passives Einkommen bedeutet aber nicht, dass du dafür überhaupt nichts tun musst. Oftmals ist entweder nur ein geringer zeitlicher Aufwand nötig oder es braucht eine gewisse Leistung vorab, die dir dann theoretisch unendlich lange Einkünfte bringen kann.

Zum Glück gibt es aber super viele Möglichkeiten, wie du passiv Geld verdienen kannst. In einem früheren Artikel habe ich dir bereits 30 Ideen für passives Einkommen vorgestellt. Und in diesem Artikel habe ich dir bereits gezeigt, wie einfach du mit Dividenden passives Einkommen verdienen kannst. Aber heute schauen wir uns mal eine andere Möglichkeit im Detail an: Und zwar Affiliate Marketing!

Passives Einkommen mit Affiliate Marketing verdienen

Als sogenannte(r) Affiliate-PartnerIn bewirbst du die Produkte oder Dienstleistungen anderer und bekommst dafür eine Provision. Du kannst damit vergleichsweise einfach und schnell passives Einkommen verdienen, weil du dafür kein eigenes Angebot brauchst, sondern lediglich eine gewisse Reichweite. Sprich: du verdienst nur Geld, wenn du auch Menschen vom Kauf der Produkte überzeugen kannst. Besonders vorteilhaft ist jedoch die Skalierbarkeit – nach oben sind deinem Verdienst keine Grenzen gesetzt.

passives-einkommen-affiliate-marketing-funktionsweise

Es gibt verschiedene Provisionsmodelle, mit denen du als Affiliate passives Einkommen verdienen kannst:

  • Per per Click: Hier wirst du für jeden Klick auf deinen Empfehlungslink bezahlt. Die Methode wird jedoch selten genutzt.-
  • Pay per Lead: Hier wirst du für einen Kontakt bezahlt, beispielsweise wenn sich jemand etwas herunterlädt oder ein Formular ausfüllt.
  • Pay per Sale: Hier wirst du für einen Kauf bezahlt. Dieses Modell ist am weitesten verbreitet.

Welches dieser Modelle zum Einsatz kommt, hängt vom Anbieter und Programm ab. Auch die Höhe der Provisionen kann stark schwanken. Anteilige Provisionen zwischen 5% und 50% sind die Regel. Aber es gibt auch feste Vergütungen, wie z.B. 50€ pro Sale. (Weiter unten zeige ich dir, an welchen Affiliate-Programmen ich selbst teilnehme und wie hoch die Vergütungen dort sind.)

Übrigens: Wusstest du schon, dass ich auch ein eigenes Affiliate-Programm habe? Für mein E-Book bekommst du als Affiliate zum Beispiel 50% Provision.

Was braucht man, um als Affiliate-Partner Geld zu verdienen?

Die gute Nachricht ist: Um als Affiliate passives Einkommen zu verdienen, brauchst du weder Kapital noch besondere Qualifikationen. Das ist gerade gegenüber anderen passiven Einkommensquellen wie Aktien oder Immobilien ein Vorteil – denn für die brauchst du Startkapital und solltest dich zumindest etwas mit der Materie auskennen.

Die schlechte Nachricht: Du brauchst eine gewisse Reichweite. Ich habe es oben schon kurz angerissen: Nur wenn du genügend Leute erreichst und vom Kauf der beworbenen Produkte überzeugen kannst, verdienst du auch wirklich was. Du brauchst also zum Beispiel eine Webseite / einen Blog oder zumindest Social Media Kanäle mit sehr vielen Followern. Reichweite ist im Grunde der wichtigste Faktor.

Der zweitwichtigste Faktor: Das Produkt muss zu dir / deinem Thema / deiner Nische passen. Wenn das Produkt nicht relevant für deine Zielgruppe ist, werden es nur sehr wenige kaufen. Da bringt dir auch die größte Reichweite nichts. Hier auf dem Blog würdest du schließlich auch eher Empfehlungen für Banken, Depotanbieter oder Finanztools erwarten und keine Affiliate-Links für Katzenspielzeug, oder?

Wenn du gute Conversion Rates für deine Affiliate-Links erzielen möchtest, brauchst du außerdem passende Inhalte. Erfahrungsberichte, Tests, Tutorials oder Vergleiche funktionieren zum Beispiel super. Die dort platzierten Links bringen meist mehr Klicks und Einnahmen, als Links ohne eigene Inhalte „drumherum“. Ein Beispiel: Mein Erfahrungsbericht zum Depotanbieter Trade Republic funktioniert deutlich besser als die Links auf meiner normalen Ressourcen-Seite.

Mehr zum Thema:
Was ist Passives Einkommen und welche Vorteile hat das?
30 Ideen für passives Einkommen
Passives Einkommen aufbauen: 100€ jeden Monat – so hab ich’s gemacht.

Die Vor- und Nachteile, wenn man als Affiliate passives Einkommen verdienen will:

Vorteile

  1. Einfach: Du musst nicht erst aufwändig ein eigenes Produkt entwickeln, sondern kannst direkt Geld verdienen.
  2. Flexibel: Als Affiliate kannst du an jedem Ort und zu jeder Zeit Geld verdienen.
  3. Wenig Aufwand: Gut platzierte Affiliate-Links können dir mit wenig Arbeit Einnahmen bringen.
  4. Langfristig: Einmal platziert können dir Affiliate-Links theoretisch unendlich lange Geld in die Kasse spülen.
  5. Geringe Kosten: Du musst weder in eigene Produkte investieren noch kostet dich die Teilnahme an einem Affiliate-Programm etwas.
  6. Gute Skalierbarkeit: Mehr Einnahmen sind ohne höhere Aufwände möglich – the sky is the limit.

Nachteile

  1. Kann lange dauern: Der Aufbau einer Reichweite kann ordentlich Zeit in Anspruch nehmen und bis ordentliche Summen zusammenkommen, dauert es auch gern mal.
  2. Oft nur kleine Provisionen: Abhängig vom Programm bekommt man als Affiliate teilweise nur einstellige Provisionen.
  3. Abhängigkeit von anderen: Du musst nach den Regeln anderer spielen. Wird ein Affiliate-Programm gestrichen, dass dir bisher gute Einnahmen brachte, kannst du nichts dagegen machen.
  4. Kleine Summen werden oft nicht ausgezahlt: Die meisten Programme haben Auszahlungsschwellen von 50€, alles darunter wird so lange zurückbehalten und summiert, bis die Auszahlungsschwelle erreicht wurde.

So wirst du Affiliate

Um ein Affiliate zu werden, braucht es nicht viel.

  1. Zuerst meldest du dich beim Affiliate-Programm deiner Wahl an (unten findest du ein paar Beispiele).
  2. Dann platzierst du deine Links an den verschiedensten Stellen. (Schau dir hierzu die folgenden Tipps an.)
  3. Sobald jemand über deinen Link etwas kauft, siehst du das in der Regel in den Statistiken des jeweiligen Programms. Für jeden Kauf bekommst du eine Provision gutgeschrieben.
  4. Erreicht dein Guthaben die Auszahlungsgrenze, bekommst du dein Geld überwiesen.

Tadaa! Schon hast du passives Einkommen verdient.

Frau freut sich - Mit Affiliate Marketing Passives Einkommen verdienen

Aber was jetzt erstmal so einfach klingt, braucht in der Praxis natürlich ein paar gute Strategien und vor allem Geduld. Ein paar Dinge haben sich dabei für Affiliates besonders bewährt. Ich habe hier eine kleine Übersicht erstellt, die dir dabei helfen soll, als Affiliate passives Einkommen zu verdienen. 

Tipps für erfolgreiches Affiliate Marketing

Blog/Nischenseite:

  1. Schreibe eine Review über das Produkt. Erzähle dabei zum Beispiel, welche Erwartungen du vor dem Kauf hattest und wie dir das Produkt geholfen hat. Schreibe auch, was dir daran gefällt oder was man noch verbessern könnte.
  2. Verlinke das Produkt in thematisch passenden Blog-Artikeln. Sieh dir deine älteren Artikel an und setze deinen Promolink an passende Stellen. Bei zukünftigen Artikeln kannst du direkt beim Schreiben daran denken, das Produkt zu verlinken.
  3. Nimm das Produkt in deine Ressourcen-Liste auf. Viele Webseiten habe eine Sektion, wo sie Produkte oder Dienstleistungen empfehlen, die sie gut finden. Hier findest du sowas auch. Wenn du so eine Seite bereits hast, kannst du das Produkt einfach mit aufnehmen. Ansonsten wird es vielleicht einfach Zeit, eine solche Seite anzulegen? 😉
  4. Bewirb das Produkt auch in deiner Sidebar. Du kannst dafür z.B. eine eigene kleine Werbegrafik gestalten, die zum Design deiner Seite passt.

E-Mail-Marketing:

  1. Sende eine E-Mail an deine Kontakte bzw. Subscriber und erzähle ihnen von dem Produkt. Erkläre dabei zum Beispiel, warum dir das Produkt gefällt und warum du denkst, dass es ihnen weiterhelfen könnte.
  2. Du kannst auch eine Mail zum Produkt in deine Willkommenssequenz aufnehmen und so regelmäßig deinen neuen Kontakten davon erzählen.

Social Media Marketing:

  1. Erstelle einen Pin zum Produkt und promote ihn auf Pinterest. Teile ihn auf thematisch passenden Boards und Gruppenboards. Mit Tools wie Tailwind kannst du die Pins auch automatisch wiederpinnen und so langfristig promoten.
  2. Mache ein Foto mit dem Produkt oder gestalte eine Grafik dazu und poste diese auf Instagram. Erzähle, warum du das Produkt so gut findest und nutze den Affiliate-Link in der Bio.
  3. Erzähle auf Facebook von deinen Erfahrungen mit dem Produkt und platziere entweder direkt deinen Affiliate-Link oder verlinke deinen Erfahrungsbericht.

Meine persönlichen Erfahrungen als Affiliate

Als ich mit meinem ersten Blog (einem Marketing-Blog) und damit auch mit Affiliate Marketing angefangen habe, war das Thema eher frustrierend für mich. Was logisch ist, weil ich ja kaum Reichweite hatte und damit auch niemanden, der die Produkte kaufen konnte. Ein paar Cent oder Euro als Amazon-Affiliate waren da schon das große Los.

Heute ist Affiliate Marketing nur eine meiner passiven Einkommensquellen – neben digitalen Produkten, Dividenden, P2P-Investitionen, Stock-Medien usw. Zum Glück, denn meine Einnahmen sind immer noch nicht sonderlich groß: Im ersten Halbjahr 2020 habe ich als Affiliate zum Beispiel im Durchschnitt nur etwa 30€ jeden Monat verdient. Meine Einnahmen schwanken aber auch noch stark – so hatte ich in einem Monat auch mal Einnahmen von über 130€.

Aber dafür ist es eine wunderbare Ergänzung. Es braucht kaum Zeit und kein Kapital. Und als Bloggerin kriege ich das mit der Reichweite zum Glück geregelt. Was an dem Thema aber besonders attraktiv finde, ist die Skalierbarkeit. Wenn mein Blog und damit meine Reichweite wachsen, werden wohl auch meine Affiliate-Einnahmen immer mehr werden, ohne dass ich dafür mehr tun muss. Das gibt einem schon ein gutes Gefühl 🙂

Affiliate-Programme, die ich nutze

Gerade im digitalen Bereich gibt es heute super viele Unternehmen, die Affiliate-Programme haben. Also schau einfach mal nach, ob Software oder Tools, die du nutzt, so etwas anbieten. Du musst einfach nur den Namen des Unternehmens plus „Affiliate“ googeln. Oder schau mal auf der jeweiligen Webseite ganz unten im Footer nach, da findet man auch oft einen entsprechenden Link.

Hier siehst du eine Auswahl der Affiliate-Programme, die ich nutze:

AnbieterProvisionsmodell
Amazon1-12%, je nach Warenkategorie
BluChic25% anteilig
FinanceAds (Netzwerk)Je nach Anbieter unterschiedlich
GetResponse100$ einmalig oder 33% wiederkehrend
Mintos5€ einmalig+1% anteilig
ShareASale (Netzwerk)Je nach Anbieter unterschiedlich
SocialPilot30% wiederkehrend

Fazit

Passives Einkommen hilft dir, deine Einnahmen aufzustocken. Und weil hier nicht mehr „Zeit=Geld“ gilt, kannst du so richtig Vermögen aufbauen. Und wer weiß, vielleicht ist es ja der erste Schritt, um aus dem „9-to-5 Bürojob“-Hamsterrad auszubrechen?

Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten für passives Einkommen. Affiliate Marketing ist dabei gerade für Einsteiger super, weil es kein Kapital oder keine besondere Qualifikation erfordert. Gerade wenn du über eine gewisse Reichweite verfügst, weil du beispielsweise einen Blog, einen YouTube-Kanal oder einfach Social Media Kanäle mit vielen Followern hast, könnte Affiliate Marketing perfekt für dich sein 🙂

Deine

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