2020 war ein verrücktes Jahr, oder?

Seit Anfang des Jahres hält eine Pandemie die Welt in Atem, die Todeszahlen weltweit sind siebenstellig. Die Wirtschaft brach ein, die Aktienmärkte reagierten entsprechend. Die Zahlen für Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit schnellten in die Höhe. Die Präsidentschaftswahl in den USA war so schmutzig und lügenbehaftet wie kaum eine zuvor. Die Brexit-Verhandlungen waren zäh und laufen auf einen No Deal hinaus.

Puh… Und das sind nur einige Dinge, die 2020 passiert sind. Ich könnte noch eine ganze Weile so weiter machen. Krass, oder?

Da bin ich mehr als dankbar, dass mein ganz persönliches 2020 deutlich ruhiger und positiver verlief.

Heute nehme ich dich mal mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie mein Jahr insbesondere aus finanzieller Sicht so lief.

Endlich: Masterabschluss & Vollzeitjob

Ob du es glaubst oder nicht: Ich habe ganze 9 Jahre lang studiert. Das kommt davon, wenn man immer alles gleichzeitig will 🙈

Job + Studium + Nebenberuflich Selbstständig + Marketingblog + Finanzblog = Viel zu tun

Naja, jedenfalls habe ich 2020 endlich mein Fernstudium beendet und meinen Masterabschluss in der Tasche. Mein Studium hatte ich in den letzten Jahren neben dem Job gemacht. Dadurch hat sich das ganze länger hingezogen, als ich dachte… Und das obwohl ich während der Zeit nur 30 Wochenstunden hatte.

Jetzt will ich mich ein wenig besser konzentrieren und streiche ein paar Variablen aus der Gleichung:

Job + Studium + Nebenberuflich Selbstständig + Marketingblog + Finanzblog

Naja gut, die Dienstleistungen und den Marketingblog streiche ich nicht völlig, aber versuche sie zu reduzieren.

In den Monaten nach meinem Abschluss hatte ich übrigens eine wichtige Erkenntnis:

Vollzeit-Gehalt + Geld-Geschenke zum Abschluss = Mehr Geld für Investitionen

Das hat meinem Portfolio einen ordentlichen Boost gegeben, yay 🙂

Mehr lernen: Gehaltsverhandlung – 15 Tipps für mehr Gehalt

Fokus: Depotaufteilung

2020 war mein Jahr der Streuung. Ich habe Schritt für Schritt in weitere Anlageklassen investiert, um mein Portfolio schön breit zu streuen und das Risiko zu minimieren. So bestand mein Portfolio 2019 noch zu 100% aus Aktien. Naja, und dem guten alten Bausparvertrag 😅

2020 habe ich dann schrittweise P2P-Investitionen, Anleihen, Immobilien (als REIT) und Edelmetalle ergänzt. In der Reihenfolge.

Ich habe deswegen 2020 auch mein Zweitdepot bei Trade Republic eröffnet, weil ich dort durch die geringen Orderkosten und die kostenlosen Sparpläne auch kleine Summen gut streuen kann – ohne, dass die Kosten meine Rendite völlig auffressen. (Lies hier meinen Erfahrungsbericht zum Depot-Anbieter.)

Meine Wunschaufteilung habe ich allerdings noch nicht erreicht. Aber meine Sparpläne verbessern meine Verteilung jeden Monat ein kleines Stück. Es wird, es wird.

Mehr lernen: So baust du ein Depot richtig auf

Traum erfüllt: Jeden Monat Passives Einkommen

Ich träume schon länger von passivem Einkommen. Ich habe mir immer vorgestellt, wie ich etwas total Chilliges und Schönes mache – zum Beispiel Cocktails mit Freunden trinken – und dabei die Benachrichtigung bekomme, dass ich gerade Geld verdient hab. Ich meine, wie cool ist das denn bitte?

Tatsächlich hat das Ganze aber erst im September 2019 überhaupt ein bisschen Fahrt aufgenommen. Und zwar als ich angefangen habe, digitale Produkte über meinen Marketing-Blog zu verkaufen. Aber das war schon echt genial: Ich war kurz nach dem Start meines ersten E-Books auf einer dreiwöchigen Traumreise in Asien und habe dabei auch noch Geld verdient 😄

2020 war sogar direkt das Jahr, in dem ich jeden Monat passives Einkommen verdient habe. Jeden. Einzelnen. Monat.

So ganz kann ich es immer noch nicht glauben. Gut, es waren am Anfang auch teilweise nur wenige Euro, die ich pro Monat verdient hab. Aber es gibt einem ein richtig gutes Gefühl und macht Lust auf mehr. Und immerhin: Ich hatte auch schon mehrere dreistellige Monate und konnte mein durchschnittliches passives Einkommen auf über 100€ im Monat steigern. Hurra!

Dabei habe ich mittlerweile 7 passive Einkommensquellen: Digitale Produkte, Affiliate-Einnahmen, Stock Medien, Dividenden, Anleihe- und P2P-Zinsen sowie Tantiemen (VG Wort).

In Sachen passives Einkommen hatte ich aber auch noch ein kleines Teilziel: Ich wollte jeden Monat Dividenden gezahlt bekommen. Dividenden sind schließlich eine der reinsten Formen des passiven Einkommens. Denn außer ein paar Klicks für den Kauf ist hier keinerlei Aufwand nötig.

Und auch diesen Traum konnte ich mir erfüllen: Seit Juli 2020 bekomme ich jeden Monat Dividenden. Und dazu gibt es auch noch jeden Monat Anleihe-Zinsen. Und P2P-Zinsen. Mega.

Diese 3 Sachen bringen bisher nur Kleckerbeträge, klar. Hab ja auch erst damit angefangen. Aber dank meiner Sparpläne wird es Stück für Stück mehr.

Aber natürlich werden meine passiven Einnahmen reinvestiert, damit der Zinseszins seine Magie wirken lassen kann. Denn noch bin ich auf das Zusatzeinkommen nicht angewiesen, aber im Alter sieht das vielleicht mal anders aus. Und so kann ich bis dahin mein Geld fleißig wachsen lassen.

Mehr lernen: Passives Einkommen: 30 Ideen für mehr Geld im Schlaf

Die ersten „großen“ Affiliate-Einnahmen

Und mit „groß“ meine ich über 10€ 😅 Vorher hab ich mich über jeden Euro gefreut, den ich über das Amazon-Partnerprogramm verdient hab.

Und 2020 hatte ich sogar einen Monat, wo ich dreistellige Affiliate-Einnahmen hatte! Abgefahren, oder?

Aber die Einnahmen könnten hier durchaus noch regelmäßiger sein, sie helfen mir schließlich dabei, meine Blogs zu finanzieren. Hier ist also noch Luft nach oben.

Übrigens: Wusstest du schon, dass ich sogar ein eigenes Affiliate-Programm habe, damit auch du passives Einkommen mit Affiliate Marketing verdienen kannst? Hier kannst du mehr darüber erfahren.

Mehr lernen: Passives Einkommen durch Affiliate Marketing: So geht’s!

passives-einkommen-affiliate-marketing

Gedankenspiele zu Eigentumswohnungen

Ich träume schon länger davon, eine oder mehrere Eigentumswohnungen zu haben, die ich vermiete. Mein lieber Gastautor Harald von Reich wie Rockefeller sorgte mit seinem Artikel nochmal für neue Impulse.

Also wurde das Thema 2020 auf der Agenda nach oben geschoben. Ich habe mir wieder verstärkt Angebote angesehen und eine Excel-Liste angelegt, in die ich nur ein paar Zahlen eintragen muss, damit die wichtigsten Kennzahlen sofort ausgerechnet werden und per Farbskala bewertet werden.

Für eine Wohnung hatten wir auch bereits eine Zusage auf unser Angebot bekommen. Aber der Eigentümer wollte uns darauf festnageln, noch bevor die bereits beauftragte Flächenberechnung fertig war. Da wurden wir stutzig. Wir hatten bei der Besichtigung zum Glück per Laser alles ausgemessen. Und haben beim Durchrechnen festgestellt, dass die angegebenen 79 qm nur die reine Bodenfläche waren – ohne dass Schrägen abgezogen wurden. Wir überschlugen das Ganze grob und kamen auf etwa 66 qm. Also ließen wir die Finger davon. Später haben wir übrigens erfahren, dass die offizielle Flächenberechnung sogar nur 62 qm ergab.

Also hieß es weitersuchen. Bei der nächsten Wohnung die wir gern gehabt hätten, hat ein anderer Interessent den Verkäufer mehr überzeugt, weil er die Wohnung vollständig Cash zahlen konnte. Na gut… Wir suchen also immer noch.

Mehr lernen: Erfolgreich in Immobilien investieren? Mit diesen 4 Gewohnheiten wird es nie was

In-Immobilien-investieren-Skizze

Fazit

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich sag’s nochmal: Ich bin wirklich dankbar und weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, dass mein 2020 in vielen Bereichen so positiv verlief. Schließlich war das Jahr für uns alle hart und hat in vielen Lebensbereichen Einschnitte erfordert. Umso wichtiger war es mir auch, dass ich ein bisschen was zurückgebe. So habe ich 2020 auch verdreifacht, wie viel bzw. an wie viele Organisationen ich monatlich etwas spende – aber da ist natürlich noch ordentlich Luft nach oben.

Deine

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