Titelbild_Jeden Monat Dividenden_Dividenden_ETF-Passives Einkommen mit ETF

Du glaubst nicht, wie unglaublich hoch meine erste Zahlung aus einem Dividenden-ETF war! Es waren ganze 2,19 Euro! 😀

Aber mal Spaß beiseite. Das ist natürlich super wenig, klar. Es hat sich trotzdem großartig angefühlt, den Zahlungseingang auf meinem Konto zu sehen. Weißt du warum?

Weil ich praktisch nichts für dieses Geld getan hatte, mal abgesehen von ein paar Klicks. Und weil ich wusste, dass die nächste Zahlung in 3 Monaten schon doppelt so hoch sein würde, weil ich bis dahin doppelt so viele Stück des ETFs haben würde. Ich hatte drei Monate zuvor einen Sparplan über gerade einmal 50€ abgeschlossen.

Und das Beste daran: Ich bekomme nicht nur regelmäßige Zahlungen, sondern profitiere zusätzlich von eventuellen Kursgewinnen. Achja und die Zahlungen werden in der Regel auch noch mehr! Denn häufig erhöhen Unternehmen ihre Dividenden jedes Jahr um ein paar Prozent. (Das Corona-Jahr 2020 bildet hier natürlich eine Ausnahme – später mehr dazu.)

Aber bevor du weiter liest: Schnapp dir noch schnell den kostenlosen Guide „Reich im Schlaf: Dein Weg zu Passivem Einkommen“! Auf über 20 Seiten erfährst du darin, wie du dir mehrere passive Einnahmequellen aufbauen kannst.

Was ist ein Dividenden-ETF?

Dividenden sind Gewinnbeteiligungen, die an die Eigentümer von Aktiengesellschaften ausgezahlt werden. Als Aktionär hast du also Anteile an einem Unternehmen und bekommst je nach der Höhe deiner Anteile eine Beteiligung gezahlt. Aber nicht jedes Unternehmen schüttet Dividenden aus.

Ein ETF (Exchange Traded Funds) ist ein breitgestreuter Aktienfonds, der einen bestimmten Index nachbildet. Dividenden-ETFs bilden dabei einen Index nach, der auf Dividenden-starke Titel setzt, wie der STOXX Global Select Dividend 100 oder der S&P 500 Dividend Aristocrats.

So ein Dividenden-ETF besteht also aus vielen Aktien von Unternehmen, die Dividenden zahlen. Wenn du einen solchen ETF erwirbst, kauft du kleine Anteile vieler verschiedener Firmen und wirst so regelmäßig an deren Gewinnen beteiligt.

Die Anzahl und der Zeitpunkt der Ausschüttungen sind dabei unterschiedlich. Viele Dividenden-ETFs zahlen aller drei Monate aus. Wenn du also klug wählst, kannst du mit nur drei ETFs für jeden Monat eine Dividenden-Zahlung bekommen.

Wann welcher ETF die Dividenden ausschüttet, findest du über Plattformen wie Finanzen.net oder JustETF raus. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Ausschüttungsmonate des iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF. Quelle: JustETF

Dividenden sind übrigens eine der reinsten Formen des passiven Einkommens, da hier außer dem Kauf keinerlei Aufwand nötig ist. Klingt das nicht verlockend? 🙂

Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei nicht um eine Anlageberatung oder Kaufempfehlungen für irgendeinen dieser Titel, sondern lediglich um Beispiele, wie leicht du jeden Monat für Dividendenzahlungen sorgen kannst. Bitte erkundige dich vor dem Kauf und mach dir ein eigenes Bild. Die Plattform JustETF ist zum Beispiel super, um verschiedene ETFs zu vergleichen und um herauszufinden, wann die Auszahlungen stattfinden. Beachte dazu auch meinen Haftungsausschluss.

Passives Einkommen mit ETFs: So geht’s

Ich habe dir hier mal 3 ETFs rausgesucht, die jeweils zu anderen Zeitpunkten ausschütten. Wenn du diese Drei kaufst, bekommst du also jeden Monat Dividenden ausgezahlt.

iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF
ISIN: DE000A0F5UH1, WKN: A0F5UH
Ausschüttungen im Januar, April, Juli und Oktober
Höhe der Ausschüttungen pro Stück 2019: 1,17 Euro
Dividenden-Rendite (Stand 20.05.2020): ca. 5,4%

SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF
ISIN IE00B9CQXS71, WKN A1T8GD
Ausschüttungen im Februar, Mai, August und November
Höhe der Ausschüttungen pro Stück 2019: 1,11 Euro
Dividenden-Rendite (Stand 20.05.2020): ca. 5,3%

Vanguard FTSE All-World High Dividend Yield UCITS ETF Distributing
ISIN IE00B8GKDB10, WKN A1T8FV
Ausschüttungen im März, Juni, September und Dezember
Höhe der Ausschüttungen pro Stück 2019: 1,69 Euro
Dividenden-Rendite (Stand 20.05.2020): ca. 4,1%

Denk dran, dass du mit mehreren ETFs möglicherweise auch einige Aktientitel doppelt erwirbst. Das ist natürlich nicht zwingend schlecht. Es sorgt nur eben nicht für eine noch größere Streuung und damit eine weitere Senkung deines Risikos. (Natürlich sind ETFs von Natur aus schon stark gestreut und haben ein geringeres Risiko als beispielsweise Einzelaktien.)

Behalte das einfach im Hinterkopf und sieh dir im Zweifel an, welche Unternehmen die größten Anteile der ETFs ausmachen. Infos darüber findest du im Factsheet des jeweiligen ETFs, meist unter der Überschrift „Top-Positionen“.

Da meine drei Beispiel-ETFs jeweils einen anderen Index nachbilden, überschneiden sie sich nur in wenigen Positionen:

Jeden Monat Dividenden: Noch heute zum passiven Einkommen mit ETFs

Jetzt denkst du dir vielleicht, dass du bei so geringen Zahlungen schon ordentlich Geld investieren musst, damit sich das lohnt. Geld, dass du im Moment nicht hast.

Aber ich habe eine gute Nachricht für dich: Jeder der genannten ETFs ist sparplanfähig.

Du musst also nicht mit einem Mal eine große Summe investieren, sondern kannst regelmäßig für wenig Geld Anteile kaufen.

Du kannst die Höhe deines Sparplanes selbst festlegen, z.B. 50€ oder 100€ und kaufst dann automatisch jeden Monat für diese Summe Anteile des ETFs.

Wie viele Anteile du dafür bekommst, hängt vom jeweiligen Kurs zum Kaufzeitpunkt ab. Ist der Kurs gesunken, bekommst du mehr Anteile für dein Geld. Ist er gestiegen, dann sind es weniger.

Da du mit einem Sparplan jeden Monat mehr Anteile kaufst, erhöhen sich auch deine Dividenden-Zahlungen immer mehr und mehr.

Du kannst also noch heute die Grundlage legen, um passiv Geld zu verdienen. Und das ohne viel Kapital. Wenn du alle drei Titel erwerben möchtest, brauchst du 150€ im Monat, da die meisten Depots Sparpläne ab 50€ anbieten. Manche starten aber auch schon ab 10€ (z.B. Trade Republic*) oder ab 25€ (z.B. Smartbroker*), also erkundige dich bei deinem Depotanbieter.

Du kannst bei den ETFs auch erstmal mit einem Titel anfangen und nach und nach die anderen dazu kaufen.

Falls du noch kein Depot hast, findest du über JustETF für jeden dieser Titel einen Vergleich von Depotanbietern, über die du einen Sparplan abschließen kannst.

Sparpläne finden_JustETF_Jeden Monat Dividenden_DIvidenden ETF
Sparplan-Anbieter über JustETF vergleichen

Da die meisten Banken auch selbst Depots anbieten, könnte deine Bank dabei sein. Dann könntest du dort direkt ein Depot eröffnen. Erkundige dich einfach bei deiner Bank, wie die Eröffnung eines Depots abläuft.

Du kannst aber auch ein unabhängiges Depot eröffnen, Ein- und Auszahlungen finden dabei über ein entsprechendes Verrechnungskonto statt. Die Eröffnung passiert in der Regel online, meist musst du lediglich deine Identität per Videochat bestätigen.

Auf der Suche nach einem Depot-Anbieter solltest du auf die Gebühr pro Sparrate achten, auch Ausführungsentgelt genannt. Diese sollte so gering wie möglich sein, weil die Gebühr einen Teil deiner passiven Einnahmen „auffrisst“. Manche Anbieter bieten auch eine kostenlose Ausführung an, entweder im Rahmen von bestimmten Sonderaktionen oder dauerhaft, wie beispielsweise Trade Republic*.

Übrigens: Du kannst dir 15€ Eröffnungsbonus bei Trade Republic sichern – und zwar mit diesem Bonuslink*.

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Geringere Dividenden durch Corona-Krise?

Aktuell liegen viele Kurse am Aktienmarkt noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau.

Das bedeutet für dich zum einen, dass du weniger Geld pro Stück bezahlst – yay!

Das heißt aber auch, dass das Risiko besteht, dass Firmen ihre Dividendenzahlungen reduzieren oder ganz streichen, weil sie wirtschaftlich in einer schlechteren Lage sind – nay!

Sei dir einfach bewusst, dass die Zahlungen eine Zeit lang geringer ausfallen könnten, als sie es 2019 waren. Allerdings halten auch viele Unternehmen so lange wie möglich an den Dividendenzahlungen fest.

Das beste Beispiel dafür lieferten unsere deutschen Automobilkonzerne vor nicht allzu langer Zeit. Sie hielten an Dividendenzahlungen fest, obwohl sie ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit geschickt haben und dafür staatliche Unterstützung kassierten.

Randnotiz: An der Stelle könnte man natürlich diskutieren, ob man solches Verhalten unterstützen möchte. Aber ich denke, dass ich zwei Möglichkeiten habe: Entweder ich zahle mit meinen Steuern für solche staatlichen Hilfen und bekomme dafür nichts. Oder ich zahle Steuern, bekomme dafür aber von den Unternehmen wenigstens einen kleinen Teil zurück. (Das Verhalten der Automobilisten lässt sich meiner Meinung nach nur auf politischer Ebene regeln und dafür geht man ja wählen.)

Warum du besonders als Frau auf Dividenden setzen solltest

Wir Frauen verdienen oftmals weniger als Männer (dank der Gender Pay Gap) und arbeiten öfter in Teilzeit, weil wir uns um Kinder oder Angehörige kümmern. Damit sind nicht nur viel zu viele Frauen von ihren Partnern finanziell abhängig, sondern sind später auch von Altersarmut bedroht.

Monatliche Dividenden helfen dir heute, einen Teil der Lohnlücke auszugleichen und unterstützen dich im Alter. (Das gilt natürlich für jede Art von passivem Einkommen, aber naja… in diesem Artikel geht es nun mal um Dividenden.)

Passives Einkommen ist wie die reiche Tante, die dir jeden Monat Geld zukommen lässt, weil sie es gut mit dir meint. Und du solltest ihre Hilfe nicht ablehnen! 😉

Ich wünsche dir viel Spaß, wenn du bald die ganzen Zahlungseingänge deiner Dividenden siehst! 🙂

Übrigens: Noch mehr zu Themen wie Investieren, Passives Einkommen und Altersvorsorge für Frauen lernst du im E-Book „How to be a rich girl: 100 Finanztipps für Frauen“. Die einfachen und praktischen Tipps sorgen für Klarheit rund um’s Thema Geld und Finanzen.

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