Passives Einkommen aufbauen - Titelbild

Okay, erstmal muss ich dir gestehen, dass die 100€ gelogen waren. Es waren im Durchschnitt nur 99,95€ pro Monat. Sorry! Die Zahl hätte sich im Titel aber einfach nicht so gut gemacht.

Und zu meiner Verteidigung: Zu dem Zeitpunkt, wo ich diesen Artikel schreibe, haben wir gerade mal Anfang November. 2020 könnten also noch 100€ drin sein 😄 (Update vom Dezember: 108€ 😅)

Aber zurück zum Thema: Ich will dir heute erzählen, wie ich vorgegangen bin, um mir 2020 im Durchschnitt fast 100€ monatliches passives Einkommen aufzubauen. Und das obwohl ich in diesem Jahr überhaupt erst richtig mit meinem „Projekt: Passives Einkommen“ angefangen habe.

Innerhalb des Jahres sind meine Einnahmen auch deutlich gestiegen. So betrug der Durchschnitt in der ersten Jahreshälfte noch 55€ im Monat, von Juli bis Oktober dann aber schon über 160€. Hurra!

Passives Einkommen aufbauen _ Erfolg

Und die gute Nachricht ist: Wenn ich das kann, kannst du das schon lange. Ich bin weder besonders talentiert, klug oder reich. Dafür weiß ich, wie man Dinge googelt 😄

Selbst wenn du heute bei Null startest, kannst du dir ein nettes Zusatzeinkommen aufbauen, um finanziell weniger abhängig zu sein und um später deine Rentenlücke zu verkleinern. Klingt doch nach ’nem guten Plan, oder?

Dann lass mich dir mal erzählen, wie ich vorgegangen bin.

Passives Einkommen aufbauen: So hab ich’s gemacht

Ich habe mir ein monatliches passives Einkommen aufgebaut, indem ich …

  1. Stock Medien gestaltet habe und verkaufe
  2. Zwei Blogs gestartet habe, über die ich E-Books verkaufe und Affiliate Einnahmen bekomme
  3. Mich bei der VG Wort angemeldet habe und Tantiemen für meine Artikel bekomme
  4. Dividenden-ETFs und -Aktien gekauft habe (hauptsächlich über Sparpläne)
  5. Geld in P2P-Kredite angelegt habe und dafür Zinsen bekomme
  6. Anleihen gekauft habe und dafür Zinsen bekomme

Und zwar in der Reihenfolge. Meine Einnahmen verteilen sich dabei wie folgt:

Passives Einkommen aufbauen: Einnahmen nach Quellen 2020

Nicht wundern: Die Anteil der Anleihezinsen liegt noch bei 0%, weil ich damit erst vor 3 Monaten angefangen hab. In Zukunft wird der Anteil natürlich etwas größer sein.

Übrigens: Wenn du wissen willst, wie mein aktueller Stand beim Projekt „Passives Einkommen aufbauen“ ist, dann schau dir mein Update vom ersten Halbjahr 2021 an.

Mehr zum Thema:
Was ist Passives Einkommen und welche Vorteile hat das?
30 (seriöse) Ideen für Passives Einkommen

Achtung: Von nichts kommt nichts

Bevor ich dir etwas mehr zu diesen Dingen erzähle, muss ich vorab noch eines klarstellen: 100€ jeden Monat klingen zwar ganz nett, sind aber mit erheblichem Aufwand verbunden gewesen – entweder in Form von Arbeit oder Kapital. Ich habe ziemlich viel Zeit investiert, um zunächst meinen Marketing-Blog aufzubauen und später auch diesen Finanz-Blog hier zu starten. Und diese beiden Babys sorgen auch für den Großteil meiner passiven Einnahmen.

Aber wie heißt es so schön? „Von nichts kommt nichts.“ Und das gilt eben auch hier. Passive Einkommensquellen, die nicht mit Kapital arbeiten, brauchen meist viel Aufwand vorab, bevor du die Früchte deiner Arbeit ernten kannst.

Es gab Zeiten, wo mich die Leute echt komisch angeschaut haben. Ich wurde mehr als einmal gefragt, warum ich mir die ganze Arbeit mache. Selbst wenn ich meine Pläne erklärt hab, hat es das oft nicht besser gemacht. Die wenigsten haben geglaubt, dass das „so einfach“ geht. Spoiler: Ist gar nicht einfach, klingt nur so. Es braucht eine Menge Arbeit und Geduld und Durchhaltevermögen.

Heute guckt mich zum Glück niemand mehr komisch an. Wenn man erstmal Ergebnisse vorweisen kann, haben auf einmal alle Verständnis und manche beneiden einen fast schon. Aber bis dahin kann es manchmal hart sein. Wer sich passives Einkommen aufbauen will, sollte sich das bewusst machen.

Passives Einkommen aufbauen _Auf Erfolg anstoßen

Den leichtesten Einstieg bietet „arbeitendes Kapital“

Meiner Meinung nach kannst du am leichtesten und schnellsten passives Einkommen aufbauen, wenn du dein Geld für dich arbeiten lässt. Aber hier gibt es eben einen kleinen Haken: Du brauchst eine Menge Kapital, um wirklich spürbare Einnahmen erzielen zu können.

Hier mal ein paar Beispiele:

  1. 1.000€ in Dividenden-ETFs bringen etwa 3,40€ im Monat. (mit diesen ETFs)
  2. 1.000€ in P2P-Krediten bringen etwa 8,50€ im Monat. (mit Mintos*)
  3. 1.000€ Anleihen bringen etwa 2,50€ im Monat. (mit J.P. Morgan USD EM Bond ETF)

Ein weiteres Beispiel für arbeitendes Kapital sind Immobilien. Da arbeite ich selbst aktuell noch dran. (Im Moment hoffe ich gerade noch auf die Zusage eines Eigentümers, der sich zwischen mehreren Interessenten entscheiden muss.)

Wenn alles nach Plan läuft, könnte ich hier mit einem Invest von 10.000€-15.000€ für einen Cashflow von etwa 50€ im Monat sorgen. Das mag erstmal unspektakulär klingen, schließlich kann man im Verhältnis mit den oben genannten Mitteln teilweise mehr Einnahmen generieren.

Aber Immobilien sind besonders durch den Fremdkapital-Hebel interessant. Sprich: Du lässt das Geld anderer Leute für dich arbeiten. Du nimmst Geld von der Bank und zahlst damit die Immobilie. Und dann nimmst du das Geld der Mieter und zahlst damit den Kredit. Und wenn die Immobilie irgendwann abbezahlt ist, steigen deine passiven Einnahmen sprunghaft an, weil du mit den Mieteinnahmen keinen Kredit mehr tilgen musst. Dann gibt’s statt 50€ eben mal ein paar Hundert Euro.

Das meiste passive Einkommen bringen eigene Produkte

Bei mir bringen meine eigenen, digitalen Produkte das meiste Geld. Ein Beispiel: Ich war neulich im Urlaub und habe dabei allein an zwei Tagen über 50€ netto verdient. Vorteil: Hierfür braucht es kein bzw. nur wenig Kapital. Dafür ist hier aber vorab eine Menge Zeit und Arbeit in den Aufbau meiner beiden Blogs reingeflossen.

Passives Einkommen aufbauen _Blogartikel schreiben

Wenn man sich eine gewisse Reichweite aufgebaut hat, kann man auch gut mit Affiliate Marketing arbeiten. Wie du oben im Diagramm sehen kannst, ist das meine zweitgrößte Einnahmequelle. Aber auch hier ist eine Menge Aufwand vorab nötig, um eben für Webseitenbesucher, E-Mail-Abonennten und Social Media Follower zu sorgen.

Mein Tipp: Klein anfangen, dann steigern

Wenn du dir selbst passives Einkommen aufbauen möchtest, solltest du erstmal klein anfangen. Beispielweise mit Dividenden-ETFs oder P2P-Krediten. (Hier findest du noch mehr Ideen.) So ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass du dein persönliches „Projekt: Passives Einkommen“ überhaupt umsetzt.

Und wenn du dann die ersten Ergebnisse siehst (selbst wenn es nur ein paar Euro sind) und lernst, wie es sich anfühlt, passiv Geld zu verdienen, gibt dir das einen ordentlichen Motivationsschub. Und den wirst du brauchen, um langfristig am Ball zu bleiben. Dein Ziel sollte es dann sein, dir mehrere Quellen aufzubauen und deine Investitionen zu vergrößern. (Wie ich das anstelle, zeige ich dir in diesem Artikel.)

Lade dir am besten den kostenlosen Guide „Reich im Schlaf“ herunter. Denn darin lernst du alles, was du wissen musst, um dir ein passives Zusatzeinkommen aufzubauen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Aufbau deines Passives Einkommens!

Übrigens: Noch mehr zu Themen wie Investieren, Passives Einkommen und Altersvorsorge für Frauen lernst du im E-Book „How to be a rich girl: 100 Finanztipps für Frauen“. Die einfachen und praktischen Tipps sorgen für Klarheit rund um’s Thema Geld und Finanzen.

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